Döllnitzhalle in Oschatz erhält Bundesförderung in Höhe von 1,06 Millionen Euro

22.04.2026
Pressemitteilung

Die Sanierung der Döllnitzhalle in Oschatz wird mit 1.061.300 Euro aus dem Bundesprogramm "Sanierung kommunaler Sportstätten" (SKS) gefördert.

Die Sanierung und Erweiterung der Döllnitzhalle in Oschatz wird mit Mitteln aus dem Bundesprogramm "Sanierung kommunaler Sportstätten" (SKS) gefördert, das teilte die nordsächsische Bundestagsabgeordnete Christiane Schenderlein (CDU) am Mittwoch mit. Das Projekt erhält eine Fördersumme von 1.061.300 Euro bei Gesamtkosten von rund 1,4 Millionen Euro. Die Stadt profitiert dabei von der erhöhten Förderquote für Kommunen in Haushaltsnotlage: Der Bund übernimmt 75 Prozent der förderfähigen Kosten.

Investition in die Zukunft des Vereinssports

Der Oschatzer Turnverein 1847 e.V. (OTV) ist mit rund 600 Mitgliedern der mitgliederstärkste und älteste aktive Sportverein in Oschatz. Als Betreiber der Döllnitzhalle kann er mit der Bundesförderung nun seinen Umbau umsetzen: Die Halle wird energetisch saniert, ein neuer Multifunktionsraum entsteht und barrierefreie Sanitäranlagen werden geschaffen. Ältere Mitglieder sollen in ihren gewohnten Strukturen aktiv bleiben, jüngere neue Trendsportarten ausprobieren können. Außerdem soll die Kooperation mit der Lebenshilfe Oschatz e.V., die Menschen mit körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen betreut, ausgebaut werden.

 

Schenderlein begrüßt Förderentscheidung für Oschatz

Die nordsächsische Bundestagsabgeordnete Christiane Schenderlein (CDU) begrüßt die Förderentscheidung: "Ich freue mich sehr, dass mit der Döllnitz-Sporthalle in Oschatz ein nordsächsisches Projekt berücksichtigt wurde. Mir ist bewusst, dass auch in vielen anderen Kommunen unseres Landkreises Modernisierungsbedarf besteht. Dennoch ist dieser Zuschlag ein wichtiges Signal, dass sich der Einsatz unserer Städte und Vereine für moderne Sportstätten lohnt."

Hintergrund: Bundesprogramm "Sanierung kommunaler Sportstätten"

Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) hatte im vergangenen Jahr einen Förderaufruf des Programms "Sanierung kommunaler Sportstätten" veröffentlicht, das im aktuellen Haushalt mit 333 Millionen Euro ausgestattet ist. Kommunen und Landkreise konnten sich um eine Förderung für die bauliche Sanierung und Modernisierung von Sporthallen, Schwimmbädern oder Sportplätzen bewerben. Die Bundesbeteiligung beträgt grundsätzlich 45 Prozent, in Kommunen mit Haushaltsnotlage bis zu 75 Prozent. Der Förderrahmen liegt zwischen 250.000 Euro und 8 Millionen Euro je Projekt.

Das neue Programm zur "Sanierung kommunaler Sportstätten" setzt ein wesentliches Versprechen aus dem Koalitionsvertrag um. "Wir sorgen dafür, dass wichtige, sanierungsbedürftige Sportanlagen in Deutschland endlich modernisiert werden können. Mit der Sportmilliarde gibt der Bund ein klares Bekenntnis ab für seine Kommunen, für die Vereine und für den Breitensport in unserem Land. Nichts stärkt den Zusammenhalt und den Teamgeist mehr als der Sport", so Christiane Schenderlein.

Insgesamt gingen 3.684 Interessenbekundungen beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung ein, das mit der Umsetzung des Bundesprogramms beauftragt ist. Mit einer beantragten Gesamtfördersumme von über 7,5 Milliarden Euro war der Projektaufruf 23-fach überzeichnet. Der zweite Aufruf für die nächste Tranche der "Sportmilliarde" soll Ende dieses Jahres, so dass eine Chance für Kommunen besteht, die aktuell nicht zum Zuge gekommen sind.