Neun Vereine aus dem Landkreis Leipzig und zwei Vereine aus Nordsachsen werden im Rahmen des Wettbewerbs für bürgerschaftliches Engagement in Ostdeutschland „machen!2025“ ausgezeichnet. Ihre Projekte überzeugten die Jury und wurden unter die 200 besten Projektideen gewählt, die Preisgelder in Höhe von mindestens 2.500 Euro für die Umsetzung ihres Projektes erhalten.
„Der Engagementwettbewerb „machen!2025“ stieß auch in diesem Jahr auf überwältigende Resonanz mit über 1000 Projektideen aus ländlichen Regionen Ostdeutschlands. Dies zeigt eindrucksvoll haben eindrucksvoll gezeigt, mit wie viel Kreativität, Einsatzbereitschaft und Verantwortungsbewusstsein sich Bürgerinnen und Bürger für den gesellschaftlichen Zusammenhalt engagieren.“, lobt die nordsächsische Bundestagsabgeordnete Christiane Schenderlein (CDU). Nach intensiver Prüfung wurden durch die Jury die 200 besten Projektideen in drei Wettbewerbskategorien ausgewählt, deren Projektidee sich durch besonderes bürgerschaftliches Engagement und innovative Ideen für den ländlichen Raum auszeichnen.
Christiane Schenderlein gratuliert den Vereinen: „Füreinander einstehen, voneinander lernen und gemeinsam anpacken, das macht Zusammenhalt aus. Ich freue mich, dass mit den Projekten in Laußig, Delitzsch, Otterwisch, Frohburg, Wurzen, Neukieritzsch, Markanstädt, Zwenkau, Bad Lausick, Borna und Grimma so unterschiedliche kreative Ideen für die Region rund um Leipzig umgesetzt werden. Von diesem ehrenamtlichen Engagement profitieren alle Bürger in den Städten und Gemeinden.“
Ein Preisgeld von 8.000 Euro geht an das Projekt „Licht.Spuren“ der Vereins Ortskultur e.V. aus Grimma. 6.000 Euro Preisgeld erhält der Bornaer Verein Solawi Leipziger Neuseenland e.V. für das Projekt „Buchstabenschafe Abenteuer“.
Ein Preisgeld von 5.000 Euro erhalten jeweils der Verein Netzwerk für Demokratische Kultur e.V. für das Projekt „Sommer-Kultur-Cafe“, Gleis 1 e.V. für „Gemeinsam statt Einsam – Winterwärme“, Richtungswechsel e.V. für „Wir bauen eine Sommerküche“, die Kulturinitiative Zwenkau e.V. für die „Zwenkauer Freibad Fiesta“ und Zirkomania e.V. für das „Ferienlager für Queers&Allys“.
Über 2.500 Euro Preisgeld dürfen sich Benndorf lebt e.V. aus Delitzsch für das Projekt „Unser Internet kann mehr“, Fit´n´mobil e.V. aus Laußig für das Projekt „Dorffitti Laußig“, der Heimatverein Otterwisch „Otti 2020“ e.V. für das Projekt „Heimat in Bild und Ton“ und der Freizeitverein Tautenhain e.V. mit dem Projekt „Generationen(t)raum“ freuen.
Hintergrund:
Der Wettbewerb „machen!“ würdigt das vielfältige Engagement in ländlichen Regionen Ostdeutschlands und unterstützt gemeinschaftsstiftende Projekte für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, die in Gemeinden mit bis zu 50.000 Einwohnerinnen und Einwohnern umgesetzt werden. Bewerben können sich unter anderem Vereine, Netzwerke, Bürgerstiftungen und Bürgergenossenschaften mit Sitz in den ostdeutschen Flächenländern. Der Wettbewerb der Beauftragten der Bundesregierung für Ostdeutschland wird 2025 zum sechsten Mal umgesetzt. In den Vorjahren wurden bereits über 560 Projekte gewürdigt. Seit 2023 wird „machen!“ in Kooperation mit der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt umgesetzt. Die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt hat im Juli 2020 ihre Arbeit in Neustrelitz aufgenommen. Mit der Stiftung gibt es erstmals eine bundesweite Anlaufstelle zur Förderung ehrenamtlichen Engagements. Sie berät, qualifiziert, fördert und vernetzt Engagierte und Ehrenamtliche und unterstützt diese insbesondere in ländlichen und strukturschwachen Räumen.

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